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Günstige Standorte: Sonnig, luftig, tiefgründig gelockerter,
humusreicher Boden.
Ungünstig: Schatten, Staunässe, verdichteter Boden
(immer in Neubaugebieten durch Baufahrzeuge verdichteten Boden tiefgründig
lockern!)
Rosen
mögen Sonne und Wärme, aber keine stauende Hitze, ungünstig
heiße Terrassen und weiße Südwände.
Rosen
mögen luftige Standorte, aber keine kalten, zugigen Plätze
im Schatten.
Halbschatten
vertragen viele Rosen, wenn sie 4 5 Stunden Sonne täglich
bekommen und nicht unter Dachüberständen oder überhängenden
Bäumen und Sträuchern stehen.
Rosen
wachsen auf fast jedem Boden, aber auf Sandboden gedeiht nicht jede
Sorte! |
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| Wenn Sie lange Jahre
an Rosen Freude haben wollen, kaufen Sie nicht im Supermarkt
eine rote, gelbe, weiße oder orange Rose! Holen Sie sich
Rat bei guten Rosenschulen oder beim Verein Deutscher Rosenfreunde,
welche Sorte Sie auf welchen Standort pflanzen können.
Achten Sie auf das ADR-Prädikat mit einer Jahreszahl ab
1980. Nur widerstandsfähige Rosen tragen diese Auszeichnung.
Mit diesen Rosen haben Sie richtig gepflanzt und gepflegt
viel Freude! |
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Wurzelnackte
Rose
Oktober bis Anfang Mai außer bei Frost (leichter
Nachtfrost schadet nicht). |
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Vorverpackte
Rosen
(mit Wurzelballen):
Oktober bis Mitte April außer bei Frost. |
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Container-Rosen:
Ganzjährig außer
bei Frost. |
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(1)
Boden
tief lockern und von Wildkräutern säubern. Haben an dieser
Stelle schon Rosen gestanden? Dann das Pflanzloch 50 x 50 cm ausheben
und mit neuer Erde füllen, z.B. von Gemüsebeeten.
(2)
Wurzelnackte und vorverpackte
Rosen vor dem Pflanzen 12 24 Stunden in Wasser stellen.
Wurzeln und Veredlungsstelle sollten von Wasser gut bedeckt
sein. (Veredlungsstelle = der verdickte Knoten zwischen Wurzeln
und den grünen Trieben). Während des Transportes und
des Einpflanzens dürfen die Wurzeln nicht austrocknen!
Containerpflanzen ebenfalls in Wasser stellen, bis keine Luftblasen
mehr aufsteigen. |
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(3)
Pflanzloch
so tief ausheben, dass die Wurzeln darin nicht gestaucht, geknickt
oder gar nach oben gebogen werden. Das Pflanzloch muss etwa doppelt
so groß sein wie der Container oder der Wurzelballen. Untergrund
zusätzlich lockern (bei Containern besonders wichtig).
(4)
Bei
wurzelnackten Rosen alle verletzten und angeknickten Wurzeln und Triebe
über bzw. unter der Verletzungsstelle abschneiden. Die Wurzelspitzen
leicht anschneiden, um sie zu neuer Wurzelbildung anzuregen, aber
so wenig wie möglich abschneiden!
(5)
Die Rose so in das Pflanzloch halten, dass sich die Veredlungsstelle
3 5 cm unter der Erdoberfläche befindet. Die mit
den Händen zerkrümelte Pflanzerde einfüllen,
es dürfen keine Hohlräume zwischen den Wurzeln entstehen.
Die Pflanzerde kann mit einem Drittel gut verrottetem Kompost
(kein frischer und vor allem kein frischer Mist!) gemischt werden.
(6)
Pflanzerde mit den Händen andrücken, einen Gießwall
um die Rose formen und gut angießen.
(7)
Nach dem Versickern des Wassers oberste Erdschicht wieder lockern
und die Rose etwa 15 cm anhäufeln. Auch bei Frühjahrspflanzung
nicht vergessen! |
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(8)
Im
Frühjahr kann bei bedecktem Himmel, wenn die Rose deutlich ausgetrieben
ist, die Erde abgehäufelt werden. Dann sollten die Triebe auf
15 20 cm zurückgeschnitten werden. Um so besser kann die
Rose anwachsen und buschig neu austreiben (Pflanzschnitt).
(9)
Frisch
gepflanzte Rosen im ersten Sommer nicht vertrocknen lassen, aber auch
nicht ersäufen! Ab und zu durchdringend wässern ist besser
als häufig ein bisschen Wasser. Rosen nie wie Rasen sprengen,
sondern nur die Erde um die Rose gießen. Nasse Blätter
fördern Pilzkrankheiten. Gut eingewurzelte Rosen halten lange
Trockenperioden aus.
Hochstammrosen erhalten bei der Pflanzung einen festen Pfahl, der
bis in ihre Krone reicht und an dem sie zwei- bis dreimal mit einem
Kokosstrick festgebunden werden.
Bei Container-Rosen: Topf entfernen, Wurzelfilz an den Seiten
vorsichtig lockern. Ebenfalls muss die Veredlungsstelle 3 5
cm unter die Erde kommen. Aus Platzmangel ist sie beim Kauf im Container
fast immer über der Erde. Gut angießen. |
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Im ersten Jahr ist keine Düngung
nötig. Ab dem 2. Jahr im Frühjahr beim Austrieb einen Rosendünger,
mineralischen oder organischen Dünger genau nach Packungsangaben
um die Rose streuen und leicht einharken. Auf leichten Böden
kann im Juni eine 2. Düngung erfolgen. Nie nach Mitte Juli düngen,
sonst kann im Herbst das Rosenholz nicht rechtzeitig ausreifen und
erfriert im Winter. |
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Sinn des Rosenschnittes ist, Rosen
blühfreudig und gesünder zu erhalten und sie ab und an zu verjüngen.
Wichtigste Frage vorweg: Blühen meine Rosen einmal im
Sommer 3 6 Wochen (so genannte Einmalblühende Rosen)
oder blühen sie von Mai/Juni mit Unterbrechungen oder fortlaufend
bis zum Frost (Öfterblühende Rosen)?
Einmalblühende Rosen bilden ihre Blüten nur am vorjährigen
oder älteren Holz, öfterblühende auch am frischen Holz.
Das bedeutet, dass man bei einmalblühenden Rosen nie die frischen
Triebe abschneiden darf, weil sonst die zukünftigen Blüten
abgeschnitten sind!
Wie
schneide ich?
Leicht schräg und knapp 1/2 cm über einem Auge (der grünen
Knospe an den Trieben).
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So ist es falsch:
1. Zu hoch über dem Auge
2. Zu dicht am Auge
3. Unsauber geschnitten |
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So ist es richtig:
Knapp 1/2 cm über
einem Auge
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Wann schneide ich?
Im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen. |
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Bei allen
Rosen, egal ob öfter- oder einmalblühend, ob Beet-
oder Kletterrosen, wird zuerst erfrorenes, krankes, verletztes
und zu dünnes, schwaches Holz herausgeschnitten, und zwar
bis in das gesunde Holz, das Mark darf nicht mehr braun, sondern
muss grünlichweiß sein Auslichtungs- oder
Gesundheitsschnitt.
Öfterblühende Rosen (Beetrosen, Edelrosen,
Zwergrosen) werden dann auf etwa 30 cm eingekürzt. Starke
Rosentriebe schwach zurückschneiden, schwache Triebe stärker.
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Frühjahrsschnitt bei
Beet- und Edelrosen |
Blüh- und Formschnitt
Schwacher Rückschnitt = schwacher Austrieb, starker Rückschnitt
= starker Austrieb.
Kleinstrauchrosen als Flächenrosen nicht jährlich
zurückschneiden! Nach dem Pflanzschnitt im ersten Jahr braucht
im Frühjahr nur erfrorenes oder verletztes Holz abgeschnitten
zu werden.
Bei allen Strauch- und Kletterrosen ist ebenfalls kein jährlicher
Rückschnitt nötig.
Von Juni bis Anfang September können Sie alle verwelkten Blüten
mit ein oder zwei Blättern abschneiden, dann blüht Ihre
Rose mehr und schneller wieder, kann aber keine Hagebutten bilden.
Sommerschnitt
Entfernen der Wildtriebe: Fast alle Gartenrosen sind auf einer Wildrosenunterlage
veredelt. Die Unterlage kann manchmal unter der Veredlungsstelle (siehe
bei Pflanzung Punkt D 2) austreiben. Dieser Wildtrieb muss möglichst
an der Ansatzstelle in der Erde an der Wurzel entfernt werden, weil
sonst die Edeltriebe überwuchert werden und verkümmern.
Wenn ein frischer Trieb anders aussieht (meist hellgrünes, kleineres
Laub), legen Sie ihn vorsichtig frei und reißen Sie ihn an der
Wurzel ab, wenn er unter der Veredlungsstelle aus der Wurzel kommt.
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Gut ausgereifte Triebe und richtige Pflanzung (Veredlungsstelle 5
cm in der Erde) sind der wichtigste Schutz. Deshalb ab Juli nicht
mehr düngen. Erkundigen Sie sich in rauen Gebieten nach besonders
frostharten Rosen bei Ihrer Rosenschule oder bei dem Verein Deutscher
Rosenfreunde.
Sie können Ihre Rosen mit Fichten- oder Tannenreisig, Sackleinen
oder Jutegewebe abdecken als Schutz gegen die Wintersonne. Bei Hochstammrosen
den Stamm mit Tannenreisig umwickeln, die Kronenmitte mit Holzwolle
auspolstern und mit Sackleinen oder Tannenreisig umhüllen (keine
Plastiktüten nehmen!). |
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Wählen Sie widerstandsfähige Sorten, günstige Standorte,
pflanzen Sie sorgfältig, düngen Sie genau nach Herstellerangaben,
vergessen Sie nicht den jährlichen Auslichtungs- und Verjüngungsschnitt,
dann haben Sie das Wichtigste für Ihre Rosen getan.
Blattläuse erscheinen jährlich im Mai Juni an den
jungen Trieben. Bei starkem Befall mit scharfem Wasserstrahl abspritzen. |
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| Der Verein Deutscher
Rosenreunde e.V. (VDR), gegründet 1883, ist die größte
deutsche Pflanzenliebhabergesellschaft. Werden Sie Mitglied
im Kreis von Rosenliebhabern, Rosengärtnern und Rosenzüchtern! |
Verein Deutscher Rosenfreunde
e.V. (VDR)
Waldseestr. 14, 76532 Baden-Baden,
Tel. 0 72 21 3 13 02
www.rosenfreunde.de
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Nehmen Sie teil an den Treffen, Vorträgen, Reisen und Gartenbesuchen
der örtlichen Freundeskreise. Holen Sie sich Rat zu allen Rosenfragen
bei Fachleuten.
Jahresbeitrag 22 Euro (Studenten 11 Euro, Eheleute 26 Euro, Firmen
und Verwaltungen 41 Euro). |
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